> Winfried Wolf schrieb:
>
>>> "VMWare" ist kein Bestandteil von VISTA. Wende Dich an den Support
>>> für dieses Programm, http://www.vmware.com/de/support/
>>
>> danke für den Tip. Werde dort mal forschen.
>> Ich gehe aber schon davon aus, dass das Problem Vista-seitig zu
>> finden ist, ...
Es ist definitiv so, dass VMware in diversen Produkten Probleme mit
Windows Vista hat. Ich setze hier VMware Server ein und bis zur Version
1.0.7 gibt es z. B. eine Verzögerung von bis zu 3 Minuten nach dem Start
der VM, bis sich VMware einkriegt, mit Vista verträgt und die VM bootet.
Eine funktionierende Lösung habe ich noch keine gefunden. Ich würde an
deiner Stelle zur VMware-Supportseite gehen und dort deren Dokumente
durchsuchen bzw. in den VMware-Communitys recherchieren. Die
Erfolgsaussichten sind da größer.
Helmut Rohrbeck wrote:
> wer soll Dir darauf antworten? Es müsste jemand sein, der ebenfalls
> "VMWare" unter VISTA verwendet und das gleiche Problem hat.
VMware gibt es so nicht - es muss schon unterschieden werden, ob VMware
Workstation (wie vom OP), VMware Server, ESX Server etc. eingesetzt
wird. Sind teilweise unterschiedliche Welten. Dein Verweis auf die
VMware-Gruppen und Communities war also angebracht.
>
> Ein VISTA-Benutzer wird eher den von Microsoft kostenlos angebotenen
> "Virtual PC 2007" verwenden:
>
http://www.microsoft.com/windows/pro...c/default.mspx
>
Naja Helmut, die letzte Aussage würde ich für meinen Teil aber nicht
blind unterschreiben. Ich arbeite seit einiger Zeit recht heftig im
Rahmen diverser Netbook-Linux-Projekte mit Virtualisierung. Virtual PC
2007 schied schon recht frühzeitig raus, da für mich viele Funktionen
fehlten und ich diverse Linux-Varianten nicht zum Laufen bekam bzw.
exotische Treiber für die Hardware-Emulation (LAN etc.) brauchte.
Ich bin irgendwann reumütig zu VMware Workstation zurück und später zur
kostenlosen Server Version gewechselt. VMware ist momentan die
Virtualisierungslösung, die für meinen Geschmack (bzw. meine Ansätze) am
funktionalsten und am stabilsten läuft.
Parallel dazu nutze ich hier noch Virtual Box - welches wesentlich
schlanker als VMware daher kommt und auch wesentlich performanter unter
Windows Vista läuft. Alleine, die Funktionalität ist gegenüber VMware
schon eingeschränkt - und manche Linux-Kernel verursachen dann Abstürze
der gesamten Virtual Box-Anwendung. Aber wenn eine Linux-Distribution
mal unter Virtual Box eingerichtet ist und läuft, schnurrt das Ding wie
eine 1. Meist verwende ich zum Aufsetzen eines Gast-Systems VMware
Server. Steht die Konfigurierung, importiere ich die Projektdateien in
Virtual Box und lasse das Ganze dort laufen.
Generell ist es aber eine gute Idee, Virtualisierungslösungen (wenn
schon auf einem Windows-Host) unter Windows XP zu fahren. Da stehen
wesentlich mehr Ressourcen für die Gast-Systeme zur Verfügung und mein
subjektiver Eindruck ist auch, dass es weniger Konflikte gibt. Sollte
der OP aber die Virtualisierungslösung verwenden, um eine ältere
Windows-Version zu fahren, könnte dein Tipp mit Virtual PC 2007 schon
hin hauen. Aber die Welt besteht nicht nur aus MS Windows ;-).
Sind aber nur meine 2 Cents und ich lasse mich in zukünftigen
Windows-Versionen gerne von Microsofts Virtualisierungslösungen
überzeugen.
--
Gruß
G. Born
Blog:
http://gborn.blogger.de