
06-06-2007
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Re: AW: VPN und Namensauflösung
Jürgen Karl schrieb:
> ich habe meine FRITZ!Box 7170 @home für VPN eingerichtet
Zur Fritz!Box VPN Funktionalität kann ich leider überhaupt nichts sagen.
> In die Host Datei kann ich aber doch dann die festen IPs und deren
> Namensauflösung eintragen! Ist das richtig gedacht?
Exakt. Die Clients sollten evtl. feste IP-Adresse bekommen. Ich weiß
nicht, wie oft sie bei dir wechseln, dass ist bei DHCP grundsätzlich ja
nach Ablauf möglich.
> Gibt es da irgendwelche Sicherheitsbedenken?
Mir ist kein einziger bekannt.
> Den letzten Punkt habe ich nicht ganz verstanden: wie und bei wem setze
> ich die Daten manuell im TCP-IP Protokoll der VPN-Verbindung? Auf dem
> Client schätze ich mal, hoffe dass der mir das in der VPN-Verbindung
> anbietet (XP greift auf Vista zu!).
Eigentlich nutzt man VPN so:
Du hast ein Netzwerk. In dieses Netzwerk soll ein entfernter Rechner
sicher eingebunden werden. Der entfernte Rechner hat Zugang zu einem
anderen Netzwerk (=Internet) bzw. die Möglichkeit eine Wählverbindung
herzustellen.
Jetzt stellt man im Zielnetzwerk einen VPN-Server bereit, welcher darauf
wartet, dass sich externe Clients hier versuchen anzumelden.
Gelingt die Authentifizierung, erhält der entfernte Client Zugriff auf
das Netzwerk - der VPN-Server routet den Verkehr nun entsprechend.
Hier kann man jetzt wählen:
- Die IP-Vergabe für externe Clients erfolgt automatisch, d.h. der
VPN-Server betreibt einen DHCP Server bzw. leitet Anfragen an bestehende
DHCP-Server weiter
- Manuelle Konfiguration, hier muss entweder die gewählte IP-Adresse im
routbaren Bereich des entfernten Netzwerkes aus Sicht des entfernten
Clients sein, bzw. muss der VPN-Server die durch de Client gewählte
IP-Adresse in das normale Netzwerk routen.
In Firmen mit mehreren VPN-Verbindungen fährt man dazu die Strategie,
die entfernten Clients nicht vollständig rein zu lassen, sie werden
isoliert behandelt. Hier wird dann auf Traffic-Ebene geroutet.
Zurück zu dir:
Sofern die FritzBox keinen eigenen DNS-Server ausführt, wirst du nur die
Möglichkeit haben - es sei denn, du setzt einen eigenen auf - über die
HOST-Datei zu arbeiten. Sofern die Client-Anzahl überschaubar bleibt,
kein Problem.
Evtl. kannst du versuchen, dein VPN so einzurichten, s.o. ich kenne die
FritzBox-VPN-Fähigkeit nicht - dass du nach der Einwahl als lokaler
Client behandelt wirst, d.h. ab jetzt der normale lokale DNS/DHCP Dienst
dir Daten gibt, als würdest du an einen Port der Box ein weiteres Kabel
anstecken. Ob das geht, weiß ich wie gesagt nicht.
Evtl. hilft es dir weiter!
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Grüße,
Thomas
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