
08-06-2007
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Re: Einstellungen des Windows-Explorer
Hallo Reinald,
> Das hat nichts mit Deinen Profilgeschichten tun. Sieht nur so aus
> ("wenn Du denkst, der Mond geht unter, .." <g>).
>
> Die Ordnersymbole mit den Pfeilen sind NTFS-Links.
> Sie verweisen auf die neu benamsten Standardordner, damit auch
> Anwendungen, die mit den alten Namen arbeiten, noch funktionieren.
> Vista arbeitet mit englischen Namen (jetzt z.B. "Program Files" statt
> früher "Programme", "User" statt "Benutzer", "AppData" statt "lokale
> Einstellungen") und die deutschen Namen sind nur als Anzeige
> draufgesetzt - Oberflächen-Camouflage des Explorers.
>
> Damit aber eine Anwendung, die so programmiert ist, daß sie in einem
> Unterverzeichnis von "Programme" arbeitet und das auch bei der
> Installation in die Registry einträgt, noch arbeiten kann gibt's die
> (symbolischen) Links. Somit ist es Jacke wie Hose, ob der Registry
> "Programme" steht statt des *realen* Speicherorts "Program Files".
>
> Diese Links sind normaliter vor den Augen der User (auch der Admins
> <g>) verborgen. Sie sind im Explorer nur dann sichtbar, wenn man das
> Ausblenden der versteckten Dateien - abweichend vom Standard -
> *deaktiviert* hat. Das ist heutzutage weitgehend obsolet, weshalb man
> besser die Standardeinstellung wieder aktiviert. Dann sieht's auch
> sauber aus und die nicht-funktionalen Links bleiben außen vor.
>
> Die Benutzung dieser Links ist im Explorer blockiert. Und das ist gut
> so.
> In andern Dateimanagern - etwa meinem heißgeliebten "Total Commander" -
> hingegen sind sie funktional. Dort werden dann aber auch die englischen
> "Realnamen" angezeigt.
>
Danke, das hat mir sehr geholfen.
Und ist wohl nun auch die Erklärung für das Installationsproblem des
ClassicLine-Clients von Sage.
MfG Willy
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