Hallo,
fu wrote:
> danke für die schnell Antwort. Dann bliebe vielleicht noch die
> Variante, vor der Installation das Raid schon anzulegen und bei der
> Installation den Treiber dafür hinzuzufügen. Somit würde er das Raid
> als eine Festplatte erkennen und System-, sowie Datenpartition auf
> dem Raid installieren. Bei einer Neuinstallation der Systempartition
> könnte man ja dann diese Installationsoption nutzen, die die
> Datenpartition beibehält.
wenn denn dann mittels dieses Treibers eine "Neuinstallation des Servers",
wie die Bezeichnung dieser Option lautet, angeboten wird. Oft naemlich
nicht, wenn nur SATA-Teiber oder RAID verwendet wird, und das ist hier der
Knackpunkt.
> Vergrößern würde ich das Raid dann direkt über den Controller und danach
> unter Windows halt die Datenpartition
Wovon a) die WHS-Konsole nicht unbedingt was merken muss und b) neigen
RAID-Controller bei einer Aenderung dazu, eine neue Drive-ID auszugeben. Das
mag WHS ueberhaupt nicht, da darueber die physischen Platten verwaltet
werden.
> D per Acronis. Somit verändert sich für den WHS immer nur die Größe
> der D Partition. Was meinst du dazu?
Ich mag kein RAID im WHS, aus den genannten Gruenden und zusaetzlich der
Verschwendung der Kapazitaet einer Platte (hab auch mal damit angefangen).
> fu
> PS: Ich kann mich halt irgendwie nicht damit anfreunden, dass meine
> Daten nur durch simples software-mäßiges duplizieren von Windows
> geschützt werden
Nein, Deine Daten werden dadurch nur vor dem Ausfall genau einer Festplatte
geschuetzt (die in den freigegebenen Ordner zumindest, fuer die Duplizierung
eingeschaltet ist). Was macht RAID soviel anders? Es schuetzt zwar ein paar
mehr Dateien, aber auch nur gegen den Ausfall genau einer Festplatte.
Nicht gegen Totalausfall des Servers durch einen Ueberspannungsschaden,
Brand, Diebstahl, nicht gegen Bedienerfehler (loesche eine Datei auf dem
RAID oder im duplizierten Ordner oder ueberschreibe sie versehentlich -
letztlich ist das Ergebnis das gleiche), nicht gegen Viren oder Hacker.
Da muss immer noch eine weitere Instanz her, die regelmaessige Sicherung auf
ein (oder mehrere) externes Medium.
Der Home Server dient in erster Linie der Sicherung der Clientrechner (die
selbst ihre eigene Sicherung darstellen, falls die Sicherungsdatenbank mal
leidend wird) und der Bereitstellung von Daten fuer mehrere Geraete im
Netzwerk ueber die freigegebenen Ordner.
Ausserdem ist es praktisch, dass sich alles wichtige, was so weiter
gesichert werden muss, dann schon auf einer Maschine befindet und man nicht
immer alle Rechner abklappern muss.
Ich empfehle auch Dir, Dich hier noch ein wenig zu belesen:
http://www.home-server-blog.de/
Viele Gruesse
Olaf